für internationale Buch- und Schriftkunst

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K l i n g s p o r  -  M u s e u m

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Öffnungszeiten der Ausstellungen
Di, Do, Fr 10 - 17 Uhr
Mi 14 - 19 Uhr
Sa, So 11 - 16 Uhr
(Mo geschlossen)
1. Januar, Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai,
3. Oktober, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.


Das Klingspor-Museum zeigt ausschließlich Wechselausstellungen zur internationalen Buch- und Schriftkunst des 20. / 21. Jahrhunderts.
Unseren Sammlungsbestand können Sie in der Bibliothek einsehen: montags bis freitags nach Absprache, telefonische Anmeldung unter 069 / 80 65 – 20 65 und – 20 66.



Unsere Ausstellungen

Demnächst: Schrift in Form
Ausstellung im Klingspor-Museum vom 8. bis 19. September 2010
Schrift in Form möchte zum zweiten Mal ein konzentriertes Augenmerk auf aktuelle Schriftengestaltung richten. Unter dem Titel "Schriftgenuss" wird auch Nicht-Spezialisten die Begegnung mit Typografie schmackhaft gemacht werden. Schrift spielt eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Informationen und Emotionen rund um kulinarische Genüsse, ob es nun Speisekarten, Weinetiketten oder Verpackungen sind. Im Gesamtdesign übernimmt Schrift die Rolle von Gewürzen, unterstreicht die eine oder andere Richtung, gibt den richtigen Pep und ist das Salz in der Suppe. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit TYPOSITION.
Eröffnung am Dienstag, 7. September, um 19 Uhr








Freitag, 3. September, 14 Uhr
Buch des Monats. Den Tiger im Buch streichelt Stefan Soltek auf mehreren Seiten diverser Schätze aus der Sammlung des Museums. Mal ist er klein und schmusig, dann dämonisch gefährlich. Eintritt 2,50 Euro, Mitglieder 1,50 Euro.

Dienstag, 7. September, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: Schrift in Form. Schrift in Form möchte zum zweiten Mal ein konzentriertes Augenmerk auf aktuelle Schriftengestaltung richten.

Donnerstag, 9. September, 19 Uhr
"Auf die Plätze ..." Vortragsreihe der Lokalen Agenda 21 im Klingspor-Museum. Dr. Stefan Soltek: Schrift im öffentlichen Raum.

Sonntag, 12. September, 11.30 - 12.30 Uhr
Sonntagsmatinée anlässlich der Ausstellung Schrift in Form. Tanja Huckenbeck und Peter Reichard von Typosition halten einen Vortrag über Spicy Typefaces.

Samstag, 18. September, ab 11 Uhr
Symposium Schriftdesign.
Mit Vorträgen von
Lukas Hartmann, HartmannBopp, Basel
Boris Kochan, Kochan und Partner, München
Uta Schneider, Stiftung Buchkunst, Frankfurt
Tanja Huckenbeck, Peter Reichard, TYPOSITION. Offenbach
und anderen.
Kosten: 40 Euro, ermäßigt 20 Euro (Studenten, Azubis, Erwerbslose).
Im Anschluss an das Symposium findet ein Abendessen in der "weinstube" statt, in deren Räumen einst die Max-Dorn-Presse für die Schriftgießerei Klingspor druckte. Interessenten können sich unter info@typosition.de für das Abendessen anmelden.













Soltek feiert Dienstjubiläum

Der Leiter des renommierten Offenbacher Klingspor Museums, Dr. Stefan Soltek, feierte am Montag, 1. Februar, sein 25jähriges Dienstjubiläum. Soltek führt das Haus seit dem Jahr 2000. Zuvor war er für das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst tätig. Bürgermeisterin Birgit Simon überreichte die Urkunde in Vertretung für Oberbürgermeister Horst Schneider. Simon würdigte die Verdienste Solteks. Er habe das Klingspor Museum vor allem im Bewusstsein der Bevölkerung stärker verankert und zu einem Ort der Begegnung gemacht.
Bei all diesen Aktivitäten würden Inhalte der Sammlung immer mit einbezogen und den Menschen nahe gebracht.

Soltek unterstrich die Bedeutung, die die Vermittlung der Kunst für die Arbeit des Museums habe. Einbeziehen der Menschen in das Kunstschaffen heiße nicht, ihnen Verschönerung angedeihen zu lassen, sondern das Gespür für Schrift- und Buchkunst als essentielle Impulsgeber zu sensibilisieren. Im Rückblick auf die Zeit im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst - Dr. Sabine Runde, seine stellvertretende Direktorin war zugegen - und auf die gegenwärtige Situation im Klingspor Museum hob Soltek die immer spannende und lebendige Zusammenarbeit mit den zahlreichen Mitarbeiterinnen hervor. "Die Vielzahl der guten Bekanntschaften, ja Freundschaften", so Soltek, "ließen ihn nach
25 Jahren sehr dankbar auf sein Berufsleben schauen".

Arbeit und Privatleben ineinander verschränken zu lassen und Offenbach als kontaktstarkes Umfeld zu erleben - das spiegelte sich in dem einen Wort "einverleibt", das Corinna Krebber während der Veranstaltung mit schwarzem Klebeband zu einem expressiven Wandbild formte. Die Schriftkünstlerin aus Frankfurt am Main war mit ihrer Inszenierung "Schrifträume" im Sommer
2009 im Klingspor Museum viel beachtet.




Spemann-Preis 2009
Den Rudo Spemann-Preis 2009 für eine schriftkünstlerische Arbeit erhält Ksenia Echle von der Freien Hochschule für Grafik und Design und Bildende Kunst e.V., Freiburg. Den zweiten Platz belegte Daniel Welsch, ebenfalls aus Freiburg. Die Arbeit von Jian Xu, Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M., wurde zum Ankauf vorgeschlagen.
In ihrer Sitzung am 03.06.2009 hat die Jury über die Vergabe des Spemann-Preises entschieden, der zu Ehren des 1947 in russischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen Schriftkünstlers Rudo Spemann (1905 – 1947) alle 2 Jahre von der Stadt Offenbach a.M. vergeben wird. Der Wettbewerb richtet sich an Studenten der Kunsthochschulen mit der Aufforderung, ihr Können im Bereich Schriftkunst und Typographie zu zeigen. Ein vorgegebener Text des Physikers Konrad Kleinknecht "Wie wir der Klima- und Energiefalle entkommen" sollte künstlerisch umgesetzt werden, außerdem war eine freie Arbeit gefordert. Alle prämiierten Arbeiten können in der Bibliothek des Museums – nach vorheriger Anmeldung - angesehen werden (montags bis freitags, Tel. 069 / 80 65 - 20 66).

Mehr Infos ...



H. N. Werkmann. Vortrag von Wolfgang Glöckner. Redemanuskript als PDF

H. N. Werkman – Person, Werk und Echo in Deutschland
Vortrag von Wolfgang Glöckner im Klingspor-Museum am 29. Oktober 2008
Hendrik Nicolaas Werkman (1882 – 1945) war ein holländischer Drucker, Typograph und Maler. Seit 1923 experimentierte er mit typographischen Materialien und schuf avantgardistische Drucke. Während des Zweiten Weltkrieges druckte er die Reihe „De blauwe Schuit“, die zum geistigen Widerstand aufrief. Kurz vor Kriegsende wurde er durch den Sicherheitsdienst verhaftet und auf deutschen Befehl hin erschossen.
Der deutsche Holzschneider HAP Grieshaber lernte im Frühjahr 1957 anläßlich seines Besuches im Amsterdamer Stedelijk Museum Werkmans Arbeiten durch Willem Sandberg kennen. Die Drucke beeindruckten ihn tief und gaben ihm Inspiration für sein eigenes Werk. 1968 gelang es dem Klingspor-Museum eine umfangreiche Werkman-Sammlung zu erwerben. Wolfgang Glöckner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk Werkmans und hat sich durch Publikationen einen Namen als Kenner Werkmans und Grieshabers gemacht.

Professor Wolf Spemann hatte für die Freunde des Klingspor-Museums
einen Vortrag über Josef Beuys gehalten.

Lesen Sie hier Herrn Spemanns Redemanuskript mit Abbildungen als PDF

Die Kunst der Form gewordenen Sprache – Werner Schneider

Am 19. April 2010 eröffneten Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und Professor Dr. Wolf Spemann die Ausstellung "Die Kunst der Form gewordenen Sprache" im Rathausfoyer der hessischen Landeshauptstadt. Bis zum 14. Mai werden Arbeiten des Schriftkünstlers und Designers Werner Schneider gezeigt, der auch in der Sammlung des Klingspor-Museums vertreten ist.
Lesen Sie hier die Eröffnungsrede Prof. Dr. Wolf Spemanns.



















Eine Produktion der "Freunde des Klingspor Museums e.V." in Offenbach am Main.
Ehrenamtlich erstellt von Otmar Hoefer und Hans Reichardt,
2001 - 2010