für internationale Buch- und Schriftkunst

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K l i n g s p o r  -  M u s e u m

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Öffnungszeiten der Ausstellungen
Di, Do, Fr 10 - 17 Uhr
Mi 14 - 19 Uhr
Sa, So 11 - 16 Uhr
(Mo geschlossen)
1. Januar, Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai,
3. Oktober, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.


Das Klingspor-Museum zeigt ausschließlich Wechselausstellungen zur internationalen Buch- und Schriftkunst des 20. / 21. Jahrhunderts.
Unseren Sammlungsbestand können Sie in der Bibliothek einsehen: montags bis freitags nach Absprache, telefonische Anmeldung unter 069 / 80 65 – 20 65 und – 20 66.



Unsere Ausstellungen

Demnächst: Paul Stein – Buch geführt. Texten Schreiben Zeichnen: Bücher.
Ausstellung im Klingspor-Museum vom 6. März bis 25. April 2010
Ein einzigartiges Werk von 90 Büchern, in denen Paul Stein (1949-2004) Tag für Tag als Autor, Schriftgestalter, Zeichner und Maler arbeitete, ist dem Klingspor-Museum vermacht worden. Diese außerordentliche Bereicherung der Sammlungen der Buch- und Schriftkunst zeigt das Museum erstmals, verbunden mit einem Katalog. Maßgebliche Mitarbeit leistete das Kunsthistorische Institut der Goethe Universität Frankfurt am Main, Dr. Viola Hildebrand-Schat und Studierende, bei der Auswertung der Bände und ihrer Ausstellung. Mit diesem Projekt wird der Buchkunst ein überaus reichhaltiges Kapitel geöffnet.

Eröffnung: Freitag, 5. März, 19 Uhr






Umbaupause bis 5. März 2010
Zur Zeit sind unsere Ausstellungsräume wegen einer Umbaupause geschlossen.
Am Freitag, dem 5. März, um 19 Uhr, wird unsere neue Ausstellung eröffnet: Paul Stein - Buch geführt.
Während des Umbaus kann nach telefonischer Anmeldung (069 / 80 65 - 20 66) montags bis freitags die Bibliothek des Klingspor-Museums besucht werden.



Freitag, 5. März, 14 Uhr
Buch des Monats. Otto Hupp (1859–1949). Schriftgestalter, Heraldiker, Kunsthandwerker, Graphiker. Anhand der reichen Bestände des Klingspor-Museums wird ein Überblick über das vielgestaltige Werk des Künstlers gegeben. Eintritt: 2,50 € (für Mitglieder 1,50 €).

Freitag, 5. März, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: Paul Stein - Buch geführt.

Sonntag, 7. März, 11.30 bis 12.30 Uhr
MachArt. Buchkunst für Familien. Marianne Vogel stellt ein ausgesuchtes Werk aus der Sammlung des Museums vor und bietet den Besuchern an, im praktischen Prozess - faltend, schreibend, zeichnend, collagierend - Aspekte des Werkes nachzuempfinden und zu vertiefen. Preis: Eintritt + 1,50 Euro.

Mittwoch, 10. März, 14 bis 17 Uhr
Kinderworkshop: Phantasietiere. Lass dich von Paul Steins fabelhaften Wesen inspirieren und erfinde dein eigenes Phantasietier. Ab 7 Jahren.
Telefonische Anmeldung unter 015110345411, Kosten: 4,50 Euro incl. Eintritt.

Samstag, 13. März, 12 bis 16 Uhr
Offene Werkstatt: Was nicht Kunst ist, kann noch Kunst werden. Inspiriert von Paul Steins Techniken, sollten bei diesem Workshop alte Bücher (wenn möglich, selbst mitbringen) mit vielfältigen künstlerischen Methoden neu erfunden werden. Erwachsenenkurs.

Mittwoch, 17. März, 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung "Paul Stein - Buch geführt" mit Stefan Soltek. Führungsgebühr: 1,50 Euro.

Freitag, 19. März, 19 Uhr
Schrift Kunst in Rom. Eine Vortragsreihe mit Dr. Kerstin Appelshäuser-Walter. Heute: Petersplatz, Inschriften der Kolonnaden. Eintritt: 3 Euro, Mitglieder 2 Euro.

Mittwoch, 24. März, 19 Uhr
"Paul Stein - Buch geführt". Studenten reflektieren ihre Ausstellungsarbeit. Führungsgebühr: 1,50 Euro.

Donnerstag, 25. März, 20.30 Uhr
Führungsgespräch mit Viola Hildebrand-Schat in der Ausstellung "Paul Stein - Buch geführt". Eintritt + 1,50 Euro.











Soltek feiert Dienstjubiläum

Der Leiter des renommierten Offenbacher Klingspor Museums, Dr. Stefan Soltek, feierte am Montag, 1. Februar, sein 25jähriges Dienstjubiläum. Soltek führt das Haus seit dem Jahr 2000. Zuvor war er für das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst tätig. Bürgermeisterin Birgit Simon überreichte die Urkunde in Vertretung für Oberbürgermeister Horst Schneider. Simon würdigte die Verdienste Solteks. Er habe das Klingspor Museum vor allem im Bewusstsein der Bevölkerung stärker verankert und zu einem Ort der Begegnung gemacht.
Bei all
diesen Aktivitäten würden Inhalte der Sammlung immer mit einbezogen und den Menschen nahe gebracht.

Soltek unterstrich die Bedeutung, die die Vermittlung der Kunst für die Arbeit des Museums habe. Einbeziehen der Menschen in das Kunstschaffen heiße nicht, ihnen Verschönerung angedeihen zu lassen, sondern das Gespür für
Schrift- und
Buchkunst als essentielle Impulsgeber zu sensibilisieren. Im Rückblick auf die Zeit im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst - Dr. Sabine Runde, seine stellvertretende Direktorin war zugegen - und auf die gegenwärtige Situation im Klingspor Museum hob Soltek die immer spannende und lebendige Zusammenarbeit mit den zahlreichen Mitarbeiterinnen hervor. "Die Vielzahl der guten Bekanntschaften, ja Freundschaften", so Soltek, "ließen ihn nach
25
Jahren sehr dankbar auf sein Berufsleben schauen".

Arbeit und Privatleben ineinander verschränken zu lassen und Offenbach als kontaktstarkes Umfeld zu erleben - das spiegelte sich in dem einen Wort "einverleibt", das Corinna Krebber während der Veranstaltung mit schwarzem Klebeband zu einem expressiven Wandbild formte. Die Schriftkünstlerin aus Frankfurt am Main war mit ihrer Inszenierung "Schrifträume" im Sommer
2009 im
Klingspor Museum viel beachtet.




Spemann-Preis 2009
Den Rudo Spemann-Preis 2009 für eine schriftkünstlerische Arbeit erhält Ksenia Echle von der Freien Hochschule für Grafik und Design und Bildende Kunst e.V., Freiburg. Den zweiten Platz belegte Daniel Welsch, ebenfalls aus Freiburg. Die Arbeit von Jian Xu, Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M., wurde zum Ankauf vorgeschlagen.
In ihrer Sitzung am 03.06.2009 hat die Jury über die Vergabe des Spemann-Preises entschieden, der zu Ehren des 1947 in russischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen Schriftkünstlers Rudo Spemann (1905 – 1947) alle 2 Jahre von der Stadt Offenbach a.M. vergeben wird. Der Wettbewerb richtet sich an Studenten der Kunsthochschulen mit der Aufforderung, ihr Können im Bereich Schriftkunst und Typographie zu zeigen. Ein vorgegebener Text des Physikers Konrad Kleinknecht "Wie wir der Klima- und Energiefalle entkommen" sollte künstlerisch umgesetzt werden, außerdem war eine freie Arbeit gefordert. Alle prämiierten Arbeiten können in der Bibliothek des Museums – nach vorheriger Anmeldung - angesehen werden (montags bis freitags, Tel. 069 / 80 65 - 20 66).

Mehr Infos ...

Abbildungen aus Kinderwelten

H. N. Werkmann. Vortrag von Wolfgang Glöckner. Redemanuskript als PDF

H. N. Werkman – Person, Werk und Echo in Deutschland
Vortrag von Wolfgang Glöckner im Klingspor-Museum am 29. Oktober 2008
Hendrik Nicolaas Werkman (1882 – 1945) war ein holländischer Drucker, Typograph und Maler. Seit 1923 experimentierte er mit typographischen Materialien und schuf avantgardistische Drucke. Während des Zweiten Weltkrieges druckte er die Reihe „De blauwe Schuit“, die zum geistigen Widerstand aufrief. Kurz vor Kriegsende wurde er durch den Sicherheitsdienst verhaftet und auf deutschen Befehl hin erschossen.
Der deutsche Holzschneider HAP Grieshaber lernte im Frühjahr 1957 anläßlich seines Besuches im Amsterdamer Stedelijk Museum Werkmans Arbeiten durch Willem Sandberg kennen. Die Drucke beeindruckten ihn tief und gaben ihm Inspiration für sein eigenes Werk. 1968 gelang es dem Klingspor-Museum eine umfangreiche Werkman-Sammlung zu erwerben. Wolfgang Glöckner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk Werkmans und hat sich durch Publikationen einen Namen als Kenner Werkmans und Grieshabers gemacht.

Professor Wolf Spemann hatte für die Freunde des Klingspor-Museums
einen Vortrag über Josef Beuys gehalten.

Lesen Sie hier Herrn Spemanns Redemanuskript mit Abbildungen als PDF



















Eine Produktion der "Freunde des Klingspor Museums e.V." in Offenbach am Main.
Ehrenamtlich erstellt von Otmar Hoefer und Hans Reichardt,
2001 - 2010